Von Heinrich Steinfest Man konnte nicht gerade
sagen, daß der Wiener Privatdetektiv Cheng besonders gut voran kam bei
seinen Ermittlungen: Polizisten heften sich an seine Fersen, ein
Psychiater vernichtet Beweise und die Hauptverdächtige streckt ihn mit
einem Faustschlag nieder. Und als die Mörderin, die ihre Opfer
porträtiert und anschließend mit ritueller Präzision köpft, ein Portrait
des Detektivs hinterläßt startet sein Wettlauf gegen die Zeit. Chengs zweiter Fall ist
eine Pflichtlektüre für alle Zwiefälter, "Älbler" (Einwohner der
Schwäbischen Alb), Schwaben, Süddeutschen, Biertrinker, Hundeliebhaber,
Kirchgänger (Spätbarockliebhaber), Liebhaber skurillen Humors,
Krimifans, Kopfschlächter und und und ... Zitat: >...Cheng
wäre in jedem Fall nach
Zweiffelsknot gefahren, allein des Bierdeckels wegen, denn der Ort
verfügte über eine gleichnamige Brauerei. Doch das Bestehen einer
Psychiatrie empfand er natürlich als einen zusätzlichen Anreiz< |





